


1971
Die Firmengründung erfolgte durch die Kaufleute Jan
Pieter Rogier Poulssen (JA) und Karsten Müller (KA).
Am 11.01.1971 wurde die Handelsregistereintragung
unter dem Namen „Jaka Möbel Verwaltungsgesell-
schaft mbH“ vorgenommen. Anfangs produzierten die
34 Mitarbeiter ausschließlich Kleiderschränke für den
niederländischen Objektmarkt. Hierbei handelte es
sich um zerlegte und im Karton verpackte Möbel der
Serie MULTI MOBIL.
Wöchentlich fertigte das Werk ca. 440 Schränke. Die
bebaute Fläche umfasste damals 1.500 qm. Die Ver-
waltung bestand zu Anfangstagen aus 4 Mitarbeitern.

1973
Das Küchen-Programm PERFEKTA 50 und das Bad-
Programm MÖBEL FÜR DAS BAD wurden in den Markt
eingeführt. Es handelte sich hierbei um Produkt-Serien
mit montierten Schränken.
Aufgrund der gute Geschäftsentwicklung kam es in
dieser Zeit zu stetigen baulichen Erweiterungen der
Firmengebäude.

1976
In den Niederlanden wurde weiterhin ausschließlich
das Programm MULTI MOBIL vermarktet. Auf dem
deutschen Markt zeigte sich die Einführung der vor-
montierten Küchen- und Badmöbel als voller Erfolg.
Kleinere Programmvarianten, wie „Favorit“, „2001“
und „Badlife“ wurden zusätzlich geschaffen.
Die Produktion weitete sich auf 610 Schränke
wöchentlich aus. Diese Leistungssteigerung wurde
durch mittlerweile 58 Mitarbeitern gewährleistet.

1978
Es erfolgte die Umfirmierung auf „pro-norm Jaka
Möbel Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG“.
Durch stetige Expansion notwendige Baumaß-
nahmen hatten eine Vergrößerung der umbaute
Fläche auf nun 7.268 qm zur Folge. Die vormalige
Spanplattenbevorratung in Zelten war fortan Ge-
schichte. Die Küchen- und Badmöbel wurden ab
1978 ausschließlich zerlegt und im Karton verpackt
vermarktet.
1978 erfolgte die Markteinführung des Küchen-
programmes OPTIMA sowie des Badprogrammes
BADLIFE L.
Im Folgejahr 1979 entstand mit PERFEKTA 60 ein
Küchenprogramm mit 60 cm Stelltiefe.

1981
Nachdem bereits im Jahr 1977 eine damals zeit-
gemäße Maschinenstraße eingebaut wurde, passte
man sich 1981 den rasanten Entwicklungen an und
investierte in eine nun vollautomatische Maschinen-
straße. Die wöchentliche Produktion erhöhte sich auf
ca. 1.420 Schränke.
Mit der Produktserie OPTIFIT wurde 1981 ein hoch-
wertigeres zerlegtes Küchenprogramm konzipiert.
Dabei handelte es sich bei 8 wählbaren Fronten
und 40 Typenvarianten um ein Anstellprogramm
nach deutschen Maßstäben. Im Gegensatz zu dem
Anstellprogramm PERFEKTA waren jetzt auch zer-
legte Küchen planbar.
Dem damaligen Zeitgeist entsprechend, konnten die
Programme Badlife und Perfekta durch Accessoires,
wie farbigen Bügelgriffen und ebenfalls farbigen
selbstklebenden Leisten, abgerundet werden.

1984 - 1987
Am 01.07.1984 wurde das Unternehmen zusammen
mit Pronorm von dem schwedischen Konzern Skane
Gripen AB übernommen.
Man konzentrierte sich immer mehr auf die Vermark-
tung von Küchen- und Badmöbeln. Der Vertrieb von
Kleiderschränken unter dem Programmnamen MULTI
MOBIL verlor hingegen mit einem Umsatzanteil von
nur noch 8% immer mehr an Bedeutung. Die wöchent-
liche Produktion konnte mit nun 2.740 Schränken
weiter gesteigert werden.
Mit zunehmender Unternehmensgröße wurde auch der
Bau eines neuen Bürogebäudes notwendig, und das
Firmengelände wurde auf 13.000 m² Fertigungsfläche
einschließlich Versand erweitert. Im Jahre 1987 bün-
delte Skane Gripen die deutschen Aktivitäten unter
dem Dach der Poggenpohl Holding, welches auch die
pronorm Jaka- Möbel GmbH einschloss.

1990
Mit der Marlin-Linie erfolgte die erneute Entwicklung
einer aufgebauten Badmöbel-Serie , um der steigen-
den Nachfrage nach modernen und individuellen Bad-
möbeln mit einem hohen Anspruch an Design und
Qualität gerecht zu werden.
In den vergangenen 5 Jahren stieg der Umsatz um
130 Prozent. 251 Mitarbeiter produzierten täglich
7.000 Möbelteile. Die bebaute Fläche erhöhte sich
dabei auf 22.000 qm.

1991 - 1993
1991 erhielt das Unternehmen, passend zum 20 jäh-
rigen Jubiläum, seinen heutigen Namen...
OPTIFIT Jaka-Möbel GmbH.
Die Produktion der MARLIN-Linie wurde im Folgejahr
in eigenen Produktionshallen aufgenommen.
Im Jahre 1993 wurde das Bürogebäude aufgestockt,
um bestehende Engpässe zu beseitigen. Eine neue
hochmoderne Maschinenstraße ersetzte die alte An-
lage. Gemeinsam mit der Firma Geldmeier entwickelte
OPTIFIT einen Verpackungsautomaten zur Produktion
von Unterschränken und erhielt damit klare Vor-
teile gegenüber dem Wettbewerb.

1995
Der Do-it-yourself-Markt [Diy] gewann in dieser Zeit
immer mehr an Bedeutung. Um hier bessere Ver-
marktungschancen zu erlangen, wurde die EUROFIT
Vertriebs-GmbH gegründet. Es handelte sich dabei
um eine reine Vertriebsgesellschaft, deren Ziel die
Konzentrierung auf die Bereiche Baumarkt und Ver-
sandhandel war. Unter dem Namen EUROFIT wurden
zerlegte und montierte Badmöbel sowie zerlegte
Küchenmöbel angeboten.
Der Name OPTIFIT stand in den folgenden Jahren
hingegen ausschließlich für die Produktion und Ver-
marktung von zerlegten Bad- und Küchenmöbeln für
den Möbelhandel.

1996
Übernahme der Poggenpohl-Gruppe, zu der das Unternehmen OPTIFIT seit 1987 gehörte, durch
die SKANSKA AB.
Vorher als Vertriebslinie, nun als eigenständiges
Unternehmen, erfolgten nach Firmengründung im
Folgejahr 1997 die Produktion und der Vertrieb von
vormontierten Badmöbeln unter dem Namen MARLIN
Badmöbel GmbH.
Somit konnte der Aufbau der Marke MARLIN weiter
forciert werden. Ziel der Unternehmung ist bis heute
die Konzentration auf die Marktsegmente Möbelhandel,
Sanitärfachhandel und Sanitäreinzelhandel. Die Ver-
marktung in den Ländern Deutschland, Österreich und
Niederlande standen damals im Hauptfokus.

2000 - 2002
Die nobia AB übernahm die POGGENPOHL-Gruppe und
damit auch OPTIFIT mit seinen Gesellschaften EUROFIT
und MARLIN. Hierdurch gehörte die OPTIFIT-Gruppe zu
Europas führendem Küchenhersteller.
Diese starke Verbindung sicherte weiteres Wachstum.
So wurde in 2002 die in Melle ansässige Star Trade
Vertriebs-GmbH mit der EUROFIT Vertriebs-GmbH
verschmolzen. Dieses führte zur Einführung des nobia
Standard-Küchenkorpus K20. Die gesamte Produktion
wurde durch Mithilfe der Stammbelegschaft aus den
Hallen des Automuseums in Melle nach Stemwede
verlagert.

2004
Im Jahre 2004 wurde durch die Installation einer
Absauganlage ein wichtiger Beitrag zum Umwelt-
schutz geleistet, da durch einen Wärmetauscher ein
Teil der Wärmeenergie zuru?ck gewonnen werden
kann. Gleichzeitig wurde die Zuglufterscheinung der
Fertigung reduziert.

2006 - 2007
Um neu hinzugewonnene zwischenbetriebliche Ge-
schäfte bedienen zu können, trennte sich OPTIFIT
2007 von dem Geschäft mit zerlegten Badmöbeln
und strukturierte den gesamten Fertigungsablauf
um.
Des Weiteren wurde ein neues Frontenlager errichtet.
OPTIFIT integrierte die EUROFIT Vertriebs-GmbH, so
dass man fortan in den Marktsegmenten Möbelhandel,
Baumarkt und Versandhandel fu?r zerlegte Küchen-
möbeln nur noch eine Vertriebsorganisation hatte.
Zusätzlich wurde im DIY-Markt die Vermarktung montierter Badmöbel forciert.

2008
Seit Mai 2008 wird den Kunden der Partner aus Möbel-
handel und Baumarkt ein zusätzliches Plus angeboten:
das 3D-Planungsprogramm für die OPTIFIT-Anstell-
küche [ausgenommen von der Planung sind die Pro-
gramme XTRADE, XTRADEbasisblock und TRADE].
Leicht verständlich und ansprechend gestaltet, kann
die Traumküche von Morgen in nur wenigen Minuten
spielerisch geplant werden. Eventuelle Unsicherheiten
und Ängste sind sofort vergessen - die Planung erfolgt
durch einfach verständliche Erklärungen ganz in Ruhe
an dem heimischen Computer. Mit der ausgedruckten
Küche und einer detaillierten Stückliste wird der Kauf
einer zerlegten Küche bei dem OPTIFIT-Partner somit
zum Kinderspiel.
nobia investierte außerdem mehr als 1 Million EUR in
ein modernes automatisches Lagersystem mit com-
putergesteuertem Regalbediengerät und einem
Picktunnel.

2009
Im Herbst 2009 präsentiert sich OPTIFIT erstmals in
den Räumlichkeiten des Messezentrums Kirchlengern.
Auf 285 qm werden im Obergeschoss die Neuheiten
und Highlights aus den aktuellen Küchen- und Bad-
programmen präsentiert. Das repräsentative Gebäude
ist von außen und innen durch ein modernes Design
geprägt. Die lichtdurchfluteten Ausstellungsräume
setzen die Dauerausstellung effektvoll in Szene.

2010
In der malerischen Region Ostwestfalens bis ins an-
grenzende Niedersachsen präsentiert sich traditionell
die größte Küchenmöbel-Kompetenz der Welt. Die
mittlerweile 31 Hersteller, die sich der Marketing-
gemeinschaft A30 Küchenmeile e.V. angeschlossen
haben, stellen rund zwei Drittel des international
generierten Umsatzvolumens von 3,7 Milliarden Euro.
Seit Sommer 2010 gehört OPTIFIT dieser erfolg-
reichen Gemeinschaft offiziell an.

2011
Auf der Premierenveranstaltung der Living Kitchen in
Kombination mit der imm cologne (18.-23.01.2011)
zeigte sich auch OPTIFIT erstmals mit seinen Pro-
dukten. Da neue Konzept der Messe wurde sehr gut
angenommen. Die enorme Besucherfrequenz, die
vollen Gänge und die stets gefüllte Standfläche über-
trafen alle Erwartungen und gesteckten Ziele. Möbel,
Geräte und Zubehör unter einem Dach. Stimmiger
konnte die Kombination nicht ausfallen. Eine gute
Mischung, die Entscheider und Privatpersonen
gleichermaßen anlockte.
